Digitale Transformation? Geht mich nichts an, oder?  

Alle reden drüber und jeder hat seine eigene Perspektive und individuelle Meinung dazu. Die Digitale Transformation. Es ist egal aus welcher Warte man sie betrachtet, analysiert und in Angriff nimmt. Ob intern oder extern können viele Faktoren Einfluss auf die Notwendigkeit zur Veränderung für Unternehmen jeglicher Größe bedeuten. Sie stehen vor der Herausforderung, den vermeintlichen richtigen Weg zu finden. Dabei gilt es, die Mitarbeiter weder zu überfordern, noch zu vergessen. Was bedeutet das für die Kommunikation und was hat Social Media damit zu tun? Darüber möchten wir uns am 25.10.2017 beim nächsten #some-Stammtisch mit Euch austauschen.

Digitale Weiterentwicklung muss nicht weh tun

In der Vergangenheit waren es oft IT-Abteilungen, die mit einer Software um die Ecke kamen oder den Fachbereichen ein, aus IT-Sicht, sinnvolles Tool zur Verfügung gestellt haben. Doch diese IT-getriebenen Zeiten sind vorbei. Die Entscheidung, sich bei der digitalen Umgestaltung nicht nur auf einzelne Bereiche zu konzentrieren, sondern die Bedürfnisse des gesamten Unternehmens und deren Mitarbeiter miteinzubeziehen, werden zusehend als strategisch eingestuft. Somit beschäftigen sich neben der IT auch verschiedenste Bereiche des Unternehmens, wie beispielsweise die Personalentwicklung, die Unternehmenskommunikation, die Forschung und Entwicklung und die Unternehmensführung mit der Analyse der aktuellen Situation und dem individuellen Weg einer digitalen Transformation.

Was aber noch viel wichtiger ist: Man sollte die Menschen nach ihren persönlichen Bedürfnissen (be)fragen. Was wird in der täglichen Arbeit in welchem Umfang benötigt und was nicht? Eine weitere wichtige Erkenntnis ist, dass man auf diese Weise ein sehr gutes Gefühl für den digitalen Reifegrad des Unternehmens und der Mitarbeiter bekommt.

All diese Erkenntnisse über die Bedürfnisse der Bereiche und Mitarbeiter, aber auch der Stand der digitalen Entwicklung des Unternehmens, fließen ein in die Roadmap auf dem Weg zum digitalen Arbeitsplatz. Denn dieser sollte Mitarbeiter als tägliches Cockpit bei ihrer Arbeit, sowohl intern als auch extern, bestmöglich unterstützen. Die Entwicklung eines digitalen Arbeitsplatzes wird dann zum Erfolg, wenn sie auf den tatsächlich erhobenen Anforderungen der Mitarbeiter beruht.

Schaut man in das private Umfeld vieler Menschen, sind Social Media-Tools, wie Twitter oder Facebook, zur Vernetzung und für kurze Statusmeldungen völlig normal. Möchte ich Freunden ein Dokument zur Verfügung stellen, nutze ich einen Filesharing-Dienst, wie Dropbox. Für die schnelle, direkte Kommunikation mit einem Freund oder einer Gruppe nutze ich WhatsApp. Dieses Verhalten aus dem Privatleben erzeugt die Erwartungshaltung bei den Nutzern, dass all das auch im Kontext der täglichen Arbeit innerhalb der Firewall möglich sein muss. Und genau das ist oft nicht der Fall. Es wird eine, der IT, oftmals abgewandte und nicht genehmigte Schatten-IT erzeugt.

Ein digitaler Arbeitsplatz kann heutzutage viele Wünsche seiner Nutzer erfüllen. Oftmals haben Unternehmen bereits eine Software im Einsatz, die aber nicht flächendeckend oder für klar identifizierte arbeitsrelevante Anwendungsfälle eingesetzt wird. Und vor allem ist meist nicht alles in einem Mitarbeiter-Cockpit zentral und personalisiert zusammengefügt. Aber auch dafür gibt es Möglichkeiten, von denen wir Euch an diesem Abend eine kurz vorstellen möchten.

Digitale Transformation betrifft alle!

Jedes Unternehmen muss sich, um wettbewerbsfähig zu bleiben, mit seiner digitalen und organisatorischen Neuausrichtung beschäftigen. All die Herausforderungen, die an Unternehmen und deren Mitarbeiter gestellt werden, können nicht im Alleingang bewältigt werden. Tools sind das eine, aber viel wichtiger sind die Menschen die diese Tools im Sinne des Unternehmens nutzen. Und das gerne und aus Überzeugung. Das gelingt aber nur dann, wenn Unternehmen ihre Mitarbeiter schon zu Beginn der „Transformations-Reise“ aktiv einbinden, befragen und mit auf den Weg nehmen.

Welche Tools zur internen Kommunikation habt Ihr im Einsatz?

Wir würden aber gerne schon vor dem Stammtisch ein wenig mehr von Euch erfahren. Deswegen haben wir drei kleine Fragen erstellt, um deren Beantwortung wir Euch vorab bitten.

In der Live-Session (am 25.10.2017) werden wir den Teilnehmern diese Fragen ebenfalls über die „Sli.do-App“ stellen. Hierzu bitten wir Euch, das Smartphone zum Stammtisch mitzubringen.

Während unseres Stammtisches wollen wir auch gerne interaktiv mit Euch in den Dialog treten und werden dazu eine Live-Umfrage per App durchführen. Haltet also Eure Smartphones bereit und lasst Euch überraschen 🙂

Wir freuen uns auf den Austausch mit Euch am Mittwoch, den 25.10. in der Lieblingsbar (Herrenhäuser Markt 5, 30419 Hannover).

Andreas (@andikopp2) und Marcel (@maki_amw)

Marcel und Andreas

 

Beitragsbild: https://pixabay.com/de/icon-frau-rücken-monitor-pose-2685465/

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