MOOCathon #cl2025 – Runde 4 | Ottobock – eine Expedition rund um Lernen 4.0

Die vierte Woche im MOOcathon hatte es wieder richtig in sich: jede Menge Wissenstransfer sowie ein tolles Engagement des Ottobock-Teams und vieler MOOC-Teilgeber. Und nun kommen auch wir während der MOOC-Verschnaufwoche mit Halbzeit-Review von Joachim und Martin endlich zu unserem Blog-Summary 🙂 Man kann die Woche als mitreißende, dramaturgische Lernreise in 5 Akten beschreiben, bei der man Dank der Offenheit auch viele wertvolle Einblicke in die Lernwelt bei Ottobock erhalten konnte, wobei für uns der Lern-Höhepunkt definitiv zum Ende der Woche erreicht war. Das lag letztlich zum einen daran, dass wir uns selbst zum ersten Mal real im Büro zusammengesetzt haben, um die Livesession auf Großbildschirm zu verfolgen und dann direkt ein Fazit-Meeting durchzuführen. Zum anderen beeindruckte uns die tolle Erkenntnis-Zusammenfassung des Ottobock-Teams und die erneut überaus aktiven Mit-MOOCer!

Die zentralen Erkenntnisse der einzelnen Wochentage hat nebenan Karlheinz im Colearn-Blog bereits sehr empfehlenswert zusammengefasst. Wir wollen aber ergänzend nochmal die einzelnen Tagesübersichten posten, die Volkmar dankenswerter Weise als Tweets gesammelt hat:

Und hier zum Nachschauen außerdem nochmal die informative Führungskräfte-Livesession:

Und hier, wie bereits erwähnt, noch die dynamische Livesession zum Wochenabschluss:

Welche weiteren Erkenntnisse konnten wir in der Woche aus unserer Sicht gewinnen:

Lernen muss auf Basis des jeweiligen Lernumfeldes permanent neu gedacht werden und die Lernangebote sollten basierend auf den aktuellen Entwicklungen immer wieder neu ausgerichtet sein. Ottobock bildet mit dem vorhandenen Learning Management System (LMS) das “Lern-Setup” ab, ist aber auch stets auf der Suche nach Neuerungen und neuen Methoden und Tools, welche sich sinnvoll in die bestehende Lernlandschaft integrieren lassen. So werden beispielsweise Online-Werkzeuge, wie Skype for Business, WebEx oder Video-Inhalte vermehrt in das Lernangebot mit aufgenommen. Das Ziel einer sich steigernden Interaktivität durch den direkten Austausch wird hierdurch oft schon heute erreicht. In Rahmen der eher strukturierten Lerninhalte werden heute Webinare angeboten, welche in Themen aufgeteilt, durch Videos (ggf. sogar Live-Videos) unterstützt und durch Fragerunden ergänzt werden. Spannend ist außerdem hinsichtlich eines digitalen Arbeitsplatzes, welche auch das Thema Lernen mit einbeziehen sollten, die Tatsache, dass in einigen Bereichen Sharepoint im Einsatz ist, um die Zusammenarbeit zu optimieren. Auch hat der Bereich Marketing ein Leuchtturm-Projekt zum Thema “Wissensmanagement” initiiert, um zum einen transparenter mit weniger Mails zu kommunizieren und Dateien zentral für alle in der aktuellen Version zugänglich abzulegen. Die sehr aktive Diskussion in den Livesessions und den Kommentaren legt darüber hinaus die Vermutung nahe, dass sich das Team von Ottobock mittel- bis langfristig dem Thema Enterprise Social Network (ESN) etwas genauer widmen wird – vielleicht heißt es ja dann BockNet 😉

Was können wir zum Lernformat aktuell sagen?

Für uns ist selbstgesteuertes “Moocing” inzwischen zur bewährten wöchentlichen Lernaktivität geworden, wie Marcel es hier einmal versucht hat, festzuhalten:

Und das wurde von Stefan auch sogleich noch passend ergänzt 🙂

Und wie geht es bei uns zur Methode Working Out Loud (WOL) aktuell weiter? Thomas hat sich an einer Reflexion des Zwischenstandes versucht, die treffend beschreibt, wie wir bei der Einschätzung der Potenziale dieser Methode vorankommen:

Die Arbeit mit der WOL-Methode und entlang der Arbeitsblätter hilft, den Sinn und Zweck der Methode selbst immer besser einzuschätzen. Die sich scheinbar wiederholenden Aufgaben und für fortgeschrittene Social-Networker schon fast trivialen Übungen verdeutlichen, dass es im Kern bei WOL um eine Change-Begleitung der einzelnen Circle-Mitglieder im Kopf und im Verhalten geht (hin zu einem vernetzten Mitarbeiter). Positiv dabei hervorzuheben ist, dass die Umsetzung der Übungen direkt im Circle quasi keine Ausreden in Richtung: “Ich hatte keine Zeit”, zulässt. Wir als Gravity Learner folgen dem Vorschlag von Harald und teilen unser Kontaktlisten im unternehmensinternen Wiki, um uns gegenseitig auch ein wenig anzusticheln 😉 Außerdem protokollieren wir jede WOL-Woche im gleichen Wiki, um nicht nur die Methode zu verinnerlichen sondern auch stichpunktartig die Erkenntnisse festzuhalten. Immer mit dem Ziel vor Augen, die eigene Learning Agenda um diese Methode zu bereichern. Erste Überlegungen gehen in die Richtung, die Methode nicht immer über den kompletten Zeitraum anzuwenden, sondern für fortgeschrittene Nutzer ggf. auch um ein paar Wochen zu reduzieren.

Soweit unser aktueller Stand. Und in diesem Sinne geht es nach der kurzen Pfingst-Pause zur kommenden Woche wieder spannend weiter! Dazu gibt es bereits einen kurzen Video-Teaser mit einer interessanten Umfrage von DNV GL Oil & Gas – jetzt schnell noch Ausfüllen bis zum Montag!

Stay connected,

Eure Gravity Learner Andreas, Marcel und Thomas

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