MOOCathon #cl2025 Runde 2 | Merck-Fazit und Continental-Ausblick

Zwei Wochen MOOCathon #cl2025 liegen nun bereits hinter uns und eine nicht weniger spannende dritte Woche wirft schon ihren Schatten voraus. Das Team der Firma Merck hat mit seiner Auftaktwoche die Messlatte für die kommenden Wochen in der Tat wirklich sehr hoch gelegt. Warum die Merck-Woche aus unserer Sicht ein sehr gelungener Auftakt war, möchten wir anhand der für uns wichtigsten Aspekte kurz begründen.

  • Community Management – Das Team war sowohl in den Live-Sessions als auch auf den anderen Plattformen wie Twitter immer zur Stelle und hat wirklich offen Auskunft gegeben. Man hat zügig, bestimmt und nett auf alle eintreffenden Fragen reagiert. So wie man es sich in einer modernen Kommunikation auf den bekannten Social Media-Kanälen erhofft. Auch wenn einzelne Teammitglieder zu Beginn auch noch am Anfang ihrer Lernreise mit Twitter & Co. standen, denken wir, dass sich dies bei dem einen oder anderen durch den MOOCathon nun massiv ändern wird.
  • Vorbereitung – Schon in der Auftaktsession am Montag war zu spüren, dass hier ein wirklich engagiertes Team am Werk ist. Genau das hat man durch die sehr strukturierte Planung der Woche, der Sessions und der Blogbeiträge fortgeführt. Nicht zuletzt diese grobe, rahmensetzende Struktur hat einigen dabei geholfen, uns inbegriffen, sich in der Vielzahl an Kanälen, Informationen und möglichen Einstiegspunkten besser zurecht zu finden.
  • Nachbereitung – Nicht nur die Vor- sondern auch die Nachbereitung war aus unserer Sicht sehr gut. Einerseits hat man die wesentlichen Erkenntnisse der Diskussionen aus dem disqus-Forum in Form kurzer Folien zusammengefasst (z.B. hier zum Thema Kollaboration). Und andererseits hat man sich das Feedback der MOOCathon-Teilnehmer direkt zu Herzen genommen und die im Laufe der Woche erlangten Erkenntnisse versucht, sogleich in ersten Ideen für mögliche Neuerungen umzumünzen.
  • Offenheit – Dieses Prinzip entwickelte sich über die Lernwoche hinweg zu einem der entscheidenden Erfolgsfaktoren. Wenn man sich zur Teilnahme an einem solch öffentlichen Format entscheidet, sollte man wissen, auf was man sich einlässt. Bis auf die kleine Verwirrung am Wochenanfang (Bilder der Powerpoint sollten zunächst nicht via Twitter geteilt werden) hat man diesen Vorsatz durchgängig gelebt, da die Teilgeber/-innen es aber auch gar nicht anders zuließen 😉
  • Selbstreflexion – Wie bereits oben zum Aspekt Nachbereitung erwähnt, finden wir es sehr lobenswert, das Feedback aus der Community anzunehmen und hieraus mögliche Wege der eigenen Weiterentwicklung zu sehen. Wir wünschen dafür weiterhin viel Erfolg!

Der Vollständigkeit halber möchten wir an dieser Stelle das Video zur Auftaktsession nochmal wärmstens empfehlen:

Was wir aus der zweiten MOOCathon-Woche gelernt haben

Während unseres internen Austausch-Termins zur Wochenmitte haben wir uns darauf verständigt, dass wir im Hinblick auf unsere ursprünglich festgelegten Lernziele eine Anpassung beim Vorgehen vornehmen wollen.

Thomas wird sich in den kommenden Wochen primär darauf konzentrieren, das Konzept der WOL-Methode weiter stringend zu verfolgen und uns als Lernteam jeweils vorzustellen. Dabei trennen wir die Rolle des übergeordneten Lerngruppen-Koordinators von der des Circle Guides und versuchen dadurch beide Learning-Perspektiven aus dem MOOCathon optimal mitzunehmen. Außerdem wird er das Prinzip und die Kriterien des cMOOCs weiterhin im Fokus haben, um besser zu verstehen, welche Ansätze für unser Social Learning-Portfolio wichtig sind.

Marcel und Andreas werden sich dagegen vermehrt um die wöchentlichen Diskurs-Stränge anhand des jeweiligen Unternehmens aus Methoden- und Tool-Sicht widmen. Der vorher stärkere WOL-Fokus hat uns hierbei aufgezeigt, dass das strukturierte Vorgehen uns beim Erkenntnisgewinn und der-verarbeitung etwas ausgebremst hat. Denn schließlich wird jede Woche ein neues Unternehmen seine Ansätze aufzeigen, währendem der Circle auf die 12-wöchige Verfolgung eines kontinuierlichen Themas ausgerichtet ist. Während Marcel sich die Learning-Methoden detailliert anschaut und für das Social Learning-Portfolio aufbereitet, wird Andreas sich also mit den jeweils vorgestellten bzw. verwendeten Tools beschäftigen und sich auch das ein oder andere etwas mehr im Detail anschauen.

Was aber sind unsere Kernerkenntnisse der Merck-Woche mag sich der ein oder andere fragen. Wir haben drei besonders spannende und für uns interessante Methoden bei Merck kennengelernt. Diese zeigen vor allem auf, dass eine funktionierende Fehlerkultur entscheidend zur Steigerung der Innovationskraft beitragen kann.

  1. Lernespressi („klein, stark und wirksam“) als kurze, kompakte Einführungs-/Impulsvorträge von außen in das Unternehmen hinein, um neue Themen zu verstehen und daraus Ideen zu entwickeln
  2. FuckUp-Nights als Events pro Halbjahr mit Keynote-Speaker, die jeweils an Beispielen aufzeigen, wie man aus Fehlern lernen kann, dazu begleitend im Vor- und Nachinein passende Webinare und Trainings
  3. Inhouse-Barcamps 1x pro Jahr mit externen Experten zu passenden Themen-Mottis – bei Merck bisher: „Digital Innovation“ und „3D-Druck“

Was uns in Woche drei erwartet

Das Team der Continental AG, allen voran Harald Schirmer, wird die Teilnehmer des MOOCathons in der dritten Woche entführen – auf eine Lernreise. Hierzu hat Harald Schirmer in seiner authentischen und zugleich sympathisch-lockeren Art und Weise ein Teaser-Video produziert. Nicht nur, dass dieses Video wirklich Lust auf die kommende Woche macht, zeigt es außerdem den Zusammenhang zwischen Lernen, Mobilität, Innovation und Vernetzung auf – eben gelebtes Social Learning. Denn anders als das heutige Verständnis vieler, findet Lernen nicht mehr zwingend an einem Ort, zu einer bestimmten Zeit und in einem definierten Personenkreis statt. All das bringen er und das Conti-Team uns in der kommenden Woche näher. Aber seht am besten selbst:

Wir freuen uns auf die weiteren Impulse aus dem MOOCathon!

Stay connected,
Eure Gravity Learner Andreas, Marcel und Thomas 🙂

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